....die Rasse "Hovawart"

Der Hovawart ist ein kraftvoller, mittelgroßer, langhaariger Hund zu vielseitiger "Verwendung".
Als anerkannter "Gebrauchshund" kann man ihn zu den unterschiedlichsten Aufgaben ausbilden und viele verschiedene Hundesport- und Sportarten mit ihm betreiben.

Der Rassestandart beschreibt ihn als von der Veranlagung ausgeglichen und ruhig. Er besitzt Schutztrieb, Kampftrieb, Selbstsicherheit und Belastbarkeit, mittleres
Temperament und eine sehr gute Nasenveranlagung.

Der Hovawart braucht dringend eine ganz enge Bindung an seine Familie und entwickelt sich dann - richtig angeleitet - zu einem hervorragenden Begleit-, Wach-, Schutz- und Fährtenhund.

 

Rüden und Hündinnen unterscheiden sich äußerlich stark: bei den Rüden liegt die Widerristhöhe zwischen 63 und 70 cm und das Gewicht beträgt rd. 40 kg.

Bei der Hündin liegt die Höhe zwischen 58 und 65 cm bei rund 30 kg.

Unsere Hovawarte werden in den Farbschlägen schwarzmarken, schwarz und blond gezüchtet.

 

Die im Rassestandart genannten Begriffe "Schutztrieb, Kampftrieb, Selbst-

sicherheit" benennen die Besonderheiten, die im Umgang und in der Erziehung mit einem Hovawart besonders beachtet werden müssen.

Unsere Hovis können eine Kreativität und Dickschädeligkeit - besonders in der "Rüpelphase" vor dem endgültigen Erwachsensein - an den Tag legen, dass manchmal tiefes Durchatmen des Menschen nötig wird!

Wir Menschen brauchen die innere Sicherheit, unserem Hund ohne Härte aber mit viel Einfühlungsvermögen, Konsequenz und Geduld die Welt zu zeigen und ihm unsere/seine Regeln im Zusammenleben beizubringen.

Aber ebenso wenig die Brutalität, Lieblosigkeit und Inkonsequenz zur Hunde-

erziehung gehören, klappt es mit "ich hab' dich lieb - verwirkliche dich ruhig": antiautoritäre Erziehung klappt weder beim Kind noch beim Hund! Grenzen müssen - für den Hund verständlich - eingeübt und eingehalten werden, immer!

Das erfordert beim Hovawart schon einen ziemlichen "Aufwand"! Er lässt sich nicht so nebenbei erziehen!

Trotzdem oder deshalb: es macht tiefe Freude, wenn die "Kommunikation mit einer fremden Art" - das ist es ja eigentlich - gut gelingt!

 

Eine prima Möglichkeit zusammenzuwachsen, bietet der Hundesport.

Jegliche Art - ob Breitensport, Ausbildung zum Schutz-, Fährten- oder Rettungshund oder etwas Ähnliches - gibt dem Hovawart die Möglichkeit, seine große Arbeitsfreude und Intelligenz einzusetzen und so seine Anlagen ausleben und nutzen zu können.

 

Für den erwachsenen Hund sollte man darüber hinaus mindestens eine Stunde zusammenhängenden Freilauf pro Tag einplanen; dazu kommen noch die nötigen "Pinkelrunden".

Dabei oder auch zu Hause mit seinem Menschen zu spielen, macht dem Hovi - wenn Mensch es richtig macht - riesigen Spaß und fördert den Aufbau einer guten Beziehung.

 

Das "Geheimnis" im Zusammenleben mit Hovawarten - eigentlich mit allen Hunden - besteht - nach meiner Meinung - darin, zu jedem Tier eine wirklich tiefe innere Bindung herzustellen.

Diese innere Bindung in Kombination mit geeigneter Beschäftigung: und wir sind so gut wie am Ziel: ein sich gemocht fühlender, körperlich und geistig ausgelasteter Hovawart ist ein zufriedener, ausgeglichener Hund und damit für seine Menschen eine wirkliche Bereicherung und Freude!